London

 

Eine Woche im Getümmel

 
 

Sonntag, 10. August 2014

London...wo beginnen? Wo aufhören? Ich habe mehrere Patienten, die dort öfter geschäftlich sind, die konnten natürlich gar nicht verstehen, wie man dort in den Ferien hinfahren kann. Aber erst mal haben die vielleicht keine Töchter im Teenie-Alter, die das absolut „cool“ finden, und was mich betrifft, holt es mich in eine völlig andere Welt. Wenn der Sinn und Zweck von Urlaub ist, Abstand vom Alltäglichen zu gewinnen, so wurde der im Übermass erfüllt.

Wir wiederholten im Grunde das Urlaubskonzept von letztem Jahr: Eine Woche Grossstadt, dann zum „chillen“ aufs Land. Dieses Jahr blieben wir nach London einfach noch in Holland, genauer gesagt in Bergen an der Nordsee, einem Idyllischen Örtchen in der Nähe von Alkmaar, nördlich von Amsterdam.

Der Gedanke, in London Urlaub zu machen war jedenfalls nicht nur uns, sondern mindestens ich-weiss-gar-nicht-wie-vielen anderen Zig-Tausend Leuten gekommen, denn es war proppevoll  dort. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich es grossartig, denn die kulturelle Vielfalt auch der Besucher macht die Sache interessant.

Das Wetter war die ganze Woche 1a, selbst die Londoner waren überrascht, schon das zweite Jahr in Folge, dass der Sommer richtig schön ist. Ich las ein Editorial im „Guardian“, in dem die Leute bedauert wurden, die die Stadt um die Zeit verlassen, weil London gerade jetzt ein nahezu mediterranes Flair hätte. Und das stimmte, alles Leben spielte sich draussen ab, selbst die Pubs waren oft innen nur locker besetzt, weil alle mit ihren Biergläsern davor auf der Strasse standen.

Die Erwähnung des Wetters scheint trivial, ist aber sowohl für Urlaub als auch für‘s Fotografieren essentiell. Die Sonne brannte tagsüber vom Himmel, rein Foto(licht-)technisch war die Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr nicht so interessant, weil die Sonne zu hoch steht, andererseits ist das für Grossstadtmotive allerdings oft sekundär, besonders was „Street“-Motive betrifft. Wenn es um das fotografieren von Sehenswürdigkeiten ging, versuchte ich den reinen „Postkartenstil“ wenn möglich durch einen ausgefallene Perspektive oder ggf. durch das Aufsuchen von Gegenlichtsituationen zu vermeiden.

Trotzdem ist mir Mittagslicht mit viel und hochstehender Sonne lieber als grauer Himmel mit Nieselregen.

Zu 90% war ich mit der Familie unterwegs, nur ab und zu mal, z.B. wenn die Damen sich zum shoppen in der Oxford- oder Bondstreet verabschiedeten (vorher Kreditkarten sperren lassen), ging ich meiner Wege. An zwei Abenden blieb ich länger in der Stadt, um Nachtaufnahmen zu machen.


Ich bemerke immer ein interessantes Phänomen bei mir (und das mag bei anderen auch so sein): Wenn ich in einer Stadt wie Berlin, Paris oder eben London ankomme, muss ich erst mit ihr „warm“ werden, dass heisst, ich muss ein Gefühl dafür bekommen, wie sie „tickt“. Wenn ich meine Bilder betrachte, merke ich, dass die vom ersten Tag noch irgendwie „konzeptlos“ erscheinen, wie als wenn ich gar nicht so genau wusste, was ich nun zuerst fotografieren soll und wie ich komponiere. Das wird dann mit jedem Tag besser. Das heisst nicht, dass nicht auch am Anfang brauchbare Bilder dabei sind, aber was den „Reportage-Stil“ betrifft, wird der mit jedem Tag stringenter.

Als Edgar Allan Poe Fan fühlte ich mich in London an seine Geschichte „Man of the Crowd“ erinnert, in der der Erzähler ebenfalls die Massen beobachtet, die durch London strömen:

„At first my observations took an abstract and generalizing turn. I looked at the passengers in masses, and thought of them in their aggregate relations. Soon, however, I descended to details, and regarded with minute interest the innumerable varieties of figure, dress, air, gait, visage, and expression of countenance.“

Ebenso machte ich es auch, ich arbeitete mich vom grossen Überblick zum Detail vor. Nehmen wir z.B. den Trafalgar Square:

Trafalgar Square

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/5.6   1/2000sec    ISO 200

Dann umkreise ich den Platz, dabei spielt der Sonnenstand natürlich auch eine Rolle. Bei dem obigen Bild fiel mir übrigens beim entwickeln ein Detail auf, dass ich nicht so recht einordnen kann, untere rechte Ecke:

200% Vergrösserung:

Vielleicht bilde ich mir das ein, aber kann es sein, dass sie ihm gerade das Portemonnaie klaut?

Auf dem anderen Arm trägt sie einen Mantel, ein Accessoire, dass an dem warmen Tag keiner brauchte. Irgendwie verdächtig.

Aber vielleicht ist mir nur der Film „Blow Up“ zu Kopf gestiegen...

Jedenfalls suchte ich mir noch andere Standorte, um den Platz irgendwie zu erfassen:

Trafalgar Square

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/4000sec    ISO 200

Trafalgar Square

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/2000sec    ISO 200

Dann sah ich nach, was auf dem Platz eigentlich so los ist.

Der Mann mit den Seifenblasen

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/3000sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Die Bilder zeigen jetzt auch, welche Objektive ich in Gebrauch hatte: Allen voran das 28er Elmarit, ich liebe es wegen seiner Kompaktheit. Es ist klein aber superscharf. Der Bildwinkel, der sich aus 28mm ergibt, ist meiner Meinung nach ideal für Städte. Darum lasse ich dann mein durchaus geschätztes 35mm Summilux im Hotel, wenn es nicht ausdrücklich um Lichtstärke geht. Beides sind Objektive, mit denen allein man eine Weltreise machen kann.

Aber das 21mm Super Elmar ist natürlich eine tolle Ergänzung, wenn man die besondere Perspektive sucht, die ein solches Weitwinkelobjektiv ermöglicht.

Zu guter Letzt das 50er Summilux für die Details, ich verwende es bei Sonnenschein immer mit ND-Filter, um mit Offenblende fotografieren zu können, dann kommt der Charakter der Optik voll zur Geltung.

The attack of the giant bubble

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/2000sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Strange encounter

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/1500sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

All you need is love

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/2000sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Law and Order

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/1500sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Nachdem sich diese Bobbies freundlich, aber bestimmt mit einigen der Performance-Leuten auf dem Platz unterhalten hatten, waren plötzlich nur noch die Hälfte da, offenbar braucht man auch für so etwas eine Genehmigung.


Diese Herangehensweise (vom Grossen ins Detail) behielt ich im wesentlichen bei, hier z.B. ganz kurz Covent Garden:

Seeking advice from Master Yoda

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/1500sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Covent Garden, Impression im Überblick...

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/2.8   1/4000sec    ISO 200

...und im Detail

„How much for the Ring?“

Diese Aufnahme ist auch ein gutes Beispiel für die Möglichkeit, einzelne Personen bei offener Blende im Getümmel freizustellen.

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/90sec    ISO 200   ND-Filter 0,9

Aber nicht alles kann man immer planen, man muss immer auch bereit sein, sich schnell auf etwas einzustellen. Als ich mir zum Beispiel Abends an der Themse ein Plätzchen gesucht hatte, um ein (Postkarten-) Bild der Tower-Bridge zu machen, hörte ich auf einmal ein Geräusche neben mir, als ich die Brücke durch den Sucher fixierte. Ein Schwenk der Kamera brachte mich auf folgende Szene:

Late night skating

Filmemulation Kodak Tri-X

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/2.8   1/30sec    ISO 250

Das Bild ermöglicht eine gute Überleitung zu den Farbfotos, denn bei dem Sonnenschein war die Stadt sehr farbenfroh, und die Beleuchtung am Abend verlangte auch nach Farbbildern. Das Bild, dass ich eigentlich machen wollte, als die Skaterinnen auftauchten, war dieses:

Tower Bridge

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/4.0   2sec    ISO 250

Die M hat eine ausreichende ISO-Empfindlichkeit, um Nachtaufnahmen aus der Hand zu machen, aber wenn man das letzte bisschen Qualität rauskitzeln will, bleibt man bei ISO 200 und nimmt ein Stativ. Nun ist es mir viel zu anstrengend, sperrig und nebenbei albern, den ganzen Tag ein Stativ mitzuschleppen (eine ganze Menge von Leuten taten das), sondern ich benutze dann mein Mini-Tisch-Stativ von Manfrotto, dass sehr stabil und vibrationsfrei ist. Es nimmt in der Fototasche (die kleine Hadley Digital) keinen Platz weg, ich habe es immer dabei. Eine Mauer oder ähnliches zum daraufstellen findet sich immer. So auch bei dem obigen Foto.

Trotzdem: Wenn kein Stativ verfügbar, kommt man sogar mit dem nicht so lichtstarken 28er Elmarit noch klar, denn ich hatte keinen Nerv, extra Abends beim Hotel vorbeizuschauen, nur um das 35er Summilux zu holen, dass für so etwas natürlich noch besser geeignet ist. Aber die nachfolgende Aufnahme habe ich z.B. aus der Hand gemacht:

Big Ben und Parlament

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/2.8   1/12sec    ISO 3200

Da ich jetzt schon irgendwie bei Nachtaufnahmen gelandet bin, kann ich auch noch etwas zeigen, was ich wieder „Reportagetechnisch“ wichtig finde.

Das eine ist die pure „Postkartenaufnahme“, für sich glaube ich ganz schön:

Skyline

Leica M mit 50mm Summilux bei  f/1.4   1/2sec    ISO 200

Aber mehr Kontext und Atmosphäre bietet das folgende Bild, dabei zeigt es das gleiche Motiv. Daher favorisiere ich es gegenüber der reinen Postkartenaufnahme. Es stellt mehr Bezug her zu den Dimensionen, die Menschen bringen Leben ins Bild. Die Stimmung eines lauen Sommerabends kommt rüber. Wiederum aus der Hand:

Queen‘s Walk und Skyline

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/2.8   1/25sec    ISO 3200

Welcome to the machine


Das Bild habe ich vorangestellt, nicht weil es typisch für London steht, sondern weil es mein Lieblingsbild aus der Woche ist. Es zeigt einen winzigen Menschen eingebunden in eine zyklopische (Maschinen-)Welt, schon eine Allegorie auf die Moderne Zeit.

Tatsächlich handelt es sich um die U-Bahn von Westminster-Station, dort geht es besonders tief herunter. Als ich auf der Rolltreppe nach oben stand, fiel mir die Szene ins Auge. Da ich die Kamera schussbereit um hatte, war das Bild einen Sekundenbruchteil später im Kasten. Keinen Moment zu früh, denn dass zweite Foto danach ist von der Komposition längst nicht mehr so ausgewogen, ich war schon ein Stück weiter oben. Allzeit bereit...


Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/2.8   1/30sec    ISO 1000

Also, Nachtaufnahmen habe ich noch einige, aber die kann ich nicht alle hier zeigen. Schliesslich gab‘s auch Tagsüber was zu sehen. Aber Bilder von der Wachablösung am Buckingham-Palace erspare ich hier, aber zugegeben, ist schon ein Spektakel...

Hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt (Ich werde in den nächsten Tagen noch eine Diashow in „Meine Alben“ einrichten). Schwarzweiss hier. Farbbilder hier.

Picadilly, noch recht früh morgens (nichts los)

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/5.6   1/500sec    ISO 200

Führung am Shakespeare Globe Theatre

Witzig, lehrreich und unterhaltsam hat uns die Dame in der Mitte alles erklärt, was man dazu wissen muss

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/180sec    ISO 200

Die Millenium Bridge, im Hintergrund St. Paul‘s Cathedral

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/4.8   1/2000sec    ISO 200

St. Paul‘s Cathedral

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/4.0   1/45sec    ISO 400

Spaziergang durch Notting Hill: Portobello Road

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/5.6   1/250sec    ISO 400

Rummel am „London Eye“

Dort waren die Massen immer am dichtesten. Aber wenn man einen schönen Ausblick auf die Stadt haben will, empfehle ich eher die Kuppel von St. Paul‘s

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/3.4   1/1000sec    ISO 200

Westminster im Abendlicht

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/3.4   1/2000sec    ISO 200

St. Martin-in-the-Fields

Dort waren wir am Donnerstag zur Mittagsandacht. Ein kleiner Chor hat gesungen, sehr fein, sehr schön, ein Moment der Ruhe im Grossstadtgetöse. Das Bild habe ich vorher aus der Bank gemacht.

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/8.0   1/180sec    ISO 200

Nachmittags im „Green Park“

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/3.4   1/1000sec    ISO 200

Der „Green Park“ grenzt gleich an Mayfair. Dort befindet sich der örtliche Leica-Shop. Nachdem ich mit meiner Ältesten im „Hard Rock Café“ zum Lunch war, konnte ich mich nicht zurückhalten, dort vorbeizuschauen.

Wie ich feststellte, befindet sich Leica in bester Gesellschaft...piekfeine Geschäfte der Nobelmarken rundherum, alle mit Türsteher und Klingel. So auch hier.

Aber ich wurde, nachdem ich mich als Besucher aus Deutschland vorstellte (und gar nichts kaufen wollte) sehr freundlich empfangen und ein Mitarbeiter gab mir sogar die „Grand Tour“ durch die Geschäftsräume, einschliesslich des Technik-Labors (die machen dort Sensor-Reinigung ambulant!) und des Studios auf der anderen Strassenseite. Nach einer Weile Smalltalk und Fachsimpelei lehnte ich den angebotenen Kaffe ab und trollte mich in bestem Einvernehmen. Aber ich wollte noch das „Händel-House“ besuchen , das dort um die Ecke ist. Jimmy Hendrix hat da übrigens auch gewohnt...


In der Zeit in London sind mir übrigens ungefähr 40 000 Leute mit Nikon/Canon DSLR‘s begegnet und genau zwei mit einer M9, was dem ungefähren Verhältnis der Häufigkeit der betreffenden Kameras entspricht...

Einer in Notting Hill, ein sehr distinguierter englischer Gentleman, der die Kamera „very stealthy“ in der hohlen Hand hielt und buchstäblich von Ecke zu Ecke schlich. Als er mich erblickte, tauschten wir ein paar abfällige Bemerkungen über andere Kameramarken aus (Hybris...), aber das entsprach mehr seiner als meiner Stimmung.

Der zweite war ein netter Schweizer am Green Park, mit dem ich ein etwas liberaleres Gespräch über unsere Kamerawahl führte.


Am Mittwoch hatten wir Karten für die Warner Brothers Filmstudios online (schon in Deutschland) gebucht. Die befinden sich im Norden von London. Sonst sind wir immer mit Bus und Bahn unterwegs gewesen, aber dorthin bin ich mit dem Auto gefahren. Der Linksverkehr ist jedenfalls nicht so schlimm, wie ich vorher dachte, insgesamt habe ich ca. 600 km in England zurückgelegt. Man gewöhnt sich so daran, dass ich mich auf dem Rückweg stark erinnern musste, jetzt wieder rechts zu fahren.

Für meine kleinere Tochter war der Besuch der Studios das absolute Highlight der Fahrt nach England, denn sie ist erklärter „Harry-Potter Fan“. Aber wir anderen fanden das, was uns dort geboten wurde absolut sehenswert, so dass ich die Sache wärmstens empfehlen kann, wenn man sich denn was aus Harry Potter macht.

Da jedenfalls schlug die Stunde für das 35er Summilux, dass ich bisher so sträflich vernachlässigt hatte.

Die grosse Halle von Hogwarts, leider ohne verzauberte Decke

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/25sec    ISO 3200

Snape‘s Labor

Leica M mit 35mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/30sec    ISO 1600

Das Pendel

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/30sec    ISO 640

Viele Sets, die man aus den Filmen kennt, sind hier noch original erhalten. Es ist einfach unglaublich, mit wie viel Liebe zum Detail alles gearbeitet ist. Die Besuchermengen sind sehr gut gesteuert, es gibt kein Gedränge. Die Kinder können vor dem Green-Screen Besen reiten oder mit dem Zauberstab üben...

Der Gemeinschaftsraum der Gryffindors

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/25sec    ISO 2000

Flanieren durch die erste grosse Halle. Schon hier konnte man sich stundenlang aufhalten und hatte dennoch nicht alles gesehen.

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/25sec    ISO 3200

Das scheusslich-schöne Arbeitszimmer der gefürchteten Mrs. Umbridge, ein Alptraum in Pink

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/25sec    ISO 2000

Auf der Hälfte der Tour kommt man aufs Aussengelände, wo man den „Knight-Bus“ (den „Fahrenden Ritter) sehen kann (all Destinations - nothing Underwater...), oder das Reihenhaus der Dursleys, Hagrids Motorrad, die gigantischen Schachfiguren oder die schräge Holzbrücke von Hogwarts. Dazu kann man ein Butterbeer schlürfen, scheussliches Gebräu...

Aragog

Leica M mit 35mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/90sec    ISO 200

Der Hippogriff Seidenschnabel

Leica M mit 35mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/90sec    ISO 200

Absolute Sonderklasse: Die Winkelgasse (Diagon Alley)

Leica M mit 35mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/45sec    ISO 250

Liebe zum Detail: Quidditch-Supplies mit Spielerinnen

Leica M mit 35mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/45sec    ISO 400

Das Hogwarts-Modell für den Film

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/3.4   1/30sec    ISO 2500

Es gibt enorm viel mehr zu zeigen, aber ich habe dem jetzt schon zuviel Raum gegeben, ausserdem finden manche den ganzen Rummel vielleicht total blöd, oder dass ich mich dafür so begeistern kann...aber dazu stehe ich.

Auf dem Rückweg kamen wir noch in Hampton-Court vorbei, das älteste Tudor-Schloss. Ausserdem ist der kleine Ort dazu typisch englisch und sehr schnuckelig.

Hampton Court

Leica M mit 50mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/1500sec    ISO 200   ND Filter 0,9

Hampton vom Café-Stuhl aus...zu faul zum Aufstehen

Leica M mit 35mm Summilux bei  f/4.0   1/2000sec    ISO 200

Am nächsten Tag wieder London...aber auch in einer Woche schafft man nicht annähernd alles. Das war aber auch nicht unser Ziel. Wegen des Wetters sind wir zum Beispiel gar nicht in den Museen gewesen, das kann man immer noch. Was ich noch nie erlebt habe: Zwei mal wurde uns gratuliert, nur weil wir Deutsche waren...zur Weltmeisterschaft. Als ich abwiegeln wollte, wurde mir gesagt, wieso, das sei „well earned“ gewesen und ausserdem... „such a nice goal by Götze“.


Komisch, in Holland hat keiner gratuliert ;-)  (Aber um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen: Dort waren alle superfreundlich, nur hatten die die WM längst abgehakt)


Noch nebenbei: Sehr angenehm - die nicht vorhandene Sommerzeit in England! Ich wünschte, wir könnten den Schwachsinn hier auch lassen.


Noch ein paar Stadtansichten, dann komme ich zum Schluss:

London Eye im Gegenlicht

Leica M mit 21mm Super-Elmar bei  f/6.8   1/1000sec    ISO 200

Westminster

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/4.0   1/4000sec    ISO 200

Greenwich: Anstehen für ein Foto auf dem Meridian

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/5.6   1/1500sec    ISO 200

Greenwich: Blick auf die Stadt

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/5.6   1/1500sec    ISO 200

Leicester Square: Auch eine ruhige Ecke im Gewimmel

Leica M mit 28mm Elmarit bei  f/4.8   1/1500sec    ISO 200

Leicester Square: Spielende Kinder

Leica M mit 50mm Summilux asph. bei  f/1.4   1/1000sec    ISO 200   ND Filter 0,9

Die Auswahl hier fällt mir wieder schwer. Ich habe noch eine ganze Menge, die ich zeigen könnte, aber wie es häufig ist, es sprengt den Rahmen (jetzt schon). Daher mache ich hier einen Punkt. Wie schon weiter oben erwähnt, werde ich in den nächsten Tagen noch eine Diashow in „Meine Alben“ zusammenstellen. Schwarzweissbilder hier. Farbbilder hier.

Vielleicht folgt bald auch noch ein kleiner Blog mit Bildern aus Holland.

Zum Schluss: Postkarte vom Big Ben

Mit HDR-Bildern habe ich‘s jetzt endgültig aufgegeben. Ich habe zwar Belichtungsreihen gemacht, als ich die Kamera auf dem Mini-Stativ hatte, aber nur, um zu sehen, welche Belichtung am ausgewogensten ist. Hier war das Kriterium, die feinen Strukturen im Zifferblatt des Big Ben zu erhalten (Bei dem kleine Bild im Web vermutlich nur schlecht zu erkennen).

Leica M mit 50mm Summilux asph. bei  f/4.8   1/4sec    ISO 200