Herbsturlaub

 

Eine Harzreise

Jedes Jahr in den Herbstferien fahren wir mit mehreren befreundeten Familien in den Harz. Dieses Jahr zeigte sich ja das Wetter von seiner besten Seite, obwohl die Herbstferien so spät lagen und wir vorher wettermässig mit nichts besonderem gerechnet hatten.

So erlebten wir einen richtigen „Indianersommer“, dafür brauchten wir dann praktischerweise nicht nach Neuengland oder Kanada zu fahren...

Schloss Wernigerode vom Schmalen Tal aus,

Leica M9 mit Apo-Summicron 75mm asph. @f/2.8  1/2000sec  ISO 160, Grau-Verlaufs-Filter 25%

Summilux 35mm asph. @ f/4.0  1/1500sec.

In dieser schönen Villa am Rand von Wernigerode wohnen wir jedes Jahr, es ist ein idealer Ausgangspunkt für unsere Wanderungen.

Den Brocken hatten wir uns dieses Jahr gespart, es gibt immer noch so viel Neues zu entdecken, obwohl wir nun schon einige Jahre dort hin fahren.

Ein „Highlight“ war z.B. die „Teufelsmauer“ bei Blankenburg, die wollten wir auf dem Weg nach Quedlinburg mal eben so „mitnehmen“ und stellten dann fest, dass dies eine lohnendes Ziel für einen ganzen Tag ist.

Auf der Teufelsmauer, Summicron 28mm asph. @ f/2.8  1/1500sec  ISO 160


Ich habe natürlich sehr viele Bilder, auch Porträts, während der Wanderungen von unserer Gruppe gemacht, aber diese Bilder sind privat. Das äusserste, was ich zeige, ist dieses Bild von hinten. Aber es gibt einen schönen Eindruck von der „Luftigkeit“ des Weges...


Eine weitere sehr schöne Wanderung führt durch das Bodetal, dort folgt man der Bode durch eine immer schroffer werdende Schlucht bis Thale.

An der Bode, Summilux 35mm asph. @ f/1.4  1/1500sec

Kurz vor Thale, Summicron 28mm asph. @ f/2.8  HDR aus drei Aufnahmen


Hier waren die Lichtverhältnisse so extrem, dass ich vor der Wahl stand, entweder den Himmel „auszubrennen“ oder Fluss und Brücke total unterzubelichten und später mit Füll-Licht hochzuziehen, was aber zu gedämpften Farben und Rauschen in den dunklen Bezirken geführt hätte. Also machte ich eine Belichtungsreihe (was mir die beiden vorgenannten Optionen sowieso erhielt) und setzte die drei Bilder zu diesem zusammen.

Es wirkt etwas „Gemäldeartig“ und das finde ich eigentlich nicht unbedingt so schön. Mittlerweile finde ich die Bilder am schönsten, die den wenigsten Bearbeitungsaufwand erfordern.

Auch deshalb, weil die „reinen“ M9-Dateien (gilt auch für die M8) weniger „digital“ aussehen als aus den vielen Canons und Nikons, die es so gibt. Dieses Bauchgefühl, das sich nicht durch Messungen bei z.B. DxO-Mark belegen lässt, weil es rein subjektiv ist, teile ich mit vielen, die sich auch professionell mit diesen Dingen beschäftigen.


Wo war es noch schön? Einfach überall. Zu erwähnen ist noch besonders eine Wanderung an von Ilsenburg aus mit den Wegpunkten Ilsefälle, Ilsenstein. Ich stelle noch einige Harzbilder in diesem Album zusammen.

An der Teufelsmauer, Summmicron 28mm asph. @ f/2.4  1/350sec


Wie man sieht, hatte ich das 28mm Summicron im häufigem Einsatz, ich ziehe es für Landschaftsbilder dem 35mm Summilux vor. Genau so geht es mir mittlerweile mit dem 50mm Summilux und dem 50mm Summicron, für Landschaftsfotografie ist in vielen Fällen das Summicron die bessere Wahl. Darüber, warum das so ist, möchte ich bald einen  gesonderten Blog-Beitrag machen.

Am Ilsenstein, Summicron 28mm asph. @ f4.0  1/1000sec

Am Ilsenstein, Summilux 50mm asph. @ f/1.4  1/2000sec

Samstag, 29. Oktober 2011