Die Sicht der Dinge...

 

September mit dem 21mm Elmarit

Gestern morgen, als die Sonne noch tief stand, machte ich einen kleinen Gang mit dem Ziel, evtl. ein paar Septemberbilder für einen (optionalen) Kalender nächstes Jahr zu machen.

Die Motive in Vlotho können manchmal recht prosaisch sein, es gibt Tage, da fällt mir einfach nicht ein, wie ich ein Bild interessant machen kann.


Wann ist ein Bild überhaupt für den Betrachter interessant?


Irgendwie sollte der Blick daran hängen bleiben, das ist schon mal der erste Erfolg...

Gestern war es zunächst sehr klar, der Licheinfall war flach, die Schatten scharf. Das Schwarzweiss-Bild oben lebt also von zwei Dingen: Der Perspektive und der Tonalität dank des Schattenfalls. Es war das erste Bild an dem Morgen.


Da ich dann schon mal das 21mm-Objektiv vor der Kamera hatte, stellte ich meinen Blick auf „Weitwinkel“ und suchte mir weitere Motive. Irgendwie hatte ich Lust auf die Perspektive, die mir das 21mm ermöglicht.



Blick von der Brücke, M9 mit 21mm Elmarit @ f/2.8 1/750sec ISO 160

Die Farben des beginnenden Herbstes, 21mm Elmarit @ f/4.8 1/750sec ISO 160

Die Tür, 21mm Elmarit @ f/2.8 1/350sec ISO 160

Bildgestaltende Mittel: Perspektive, Gegenlicht

Die Ruine, Elmarit 21mm @f/4.8  1/1500sec  ISO 160

Das letzte Bild an dem Morgen, die Sonne verschwand und ich hatte sowieso keine Zeit mehr, denn gelegentlich muss ich tatsächlich arbeiten, wie ärgerlich!

Burgmauer, 21mm Elmarit @ f/3.4  1/1500sec ISO 160

Klar: Die Perspektive soll‘s bringen...

Vor der Mauer, Elmarit 21mm @ f/3.4 1/750sec  ISO 160

Mittwoch, 21. September 2011