Eppur si muove!*

 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Im Schwall

Leica M9 mit 75mm Apo-Summicron bei f/5.6  1/1000sec  ISO 160


Ein Beispiel für eine total „eingefrorene“ Bewegung, typisch für Sportfotografie

*...Und sie bewegt sich doch!

 
 

„Famous last Words“ von Galileo Galilei. Mit „sie“ ist natürlich die Erde gemeint, die im ptolemäischen (geozentrischen) Weltbild der römisch-katholischen Kirche still in der Mitte zu stehen hatte, alles andere sollte sich um sie herum bewegen.

Galilei hat sich viel mit Bewegung beschäftigt, mit Pendeln, schiefen Ebenen und freiem Fall Experimentiert und dabei einiges vorweggenommen, was später Newton in seinen Axiomen genauer beschrieb.

Der Grund für diese „physikalische“ Einleitung ist, dass ich in diesem Beitrag auf die Darstellung der Bewegung in der Fotografie eingehen will und zumindest für die Erklärung der „mitgezogenen“ Aufnahme dies nicht ohne ein wenig Kinetik stattfinden kann...


Die Welt um uns bewegt sich, und will man sie fotografieren, muss man eine Wahl treffen, wie man mit den bewegten Elementen umgeht: Entweder man friert die Bewegung durch entsprechend kurze Belichtungszeit total ein, oder man lässt eine gewisse Bewegungsunschärfe zu.


Von diesen beiden Auswahlmöglichkeiten gibt es wieder Sonderfälle und Übergänge, die von der Art des Motivs und dessen Bewegung (oder der Bewegung des Fotografen) abhängen.


Der erste und einfachste Fall ist natürlich das „einfrieren“ der Bewegung im Bild, damit ist man immer auf der sicheren Seite, denn Bewegungsunschärfen („motion blur“) an den falschen Stellen können die Aufnahme unbrauchbar machen, zumindest was die „Mainstream“-Auffassung der Fotografie betrifft.

Das gilt nicht für Künstler, die evtl. total verwischte Fotos mit voller Absicht produzieren. Ich bin definitiv kein Künstler, aber ich habe auch schon mit solchen Effekten experimentiert. Nur mal als Beispiel:

Nun war es eigentlich ein weiter Weg, bis die Fotografie in der Lage war, solche Fotos wie das ganz oben („Im Schwall“) mit schnellen Bewegungsabläufen einzufangen. Man darf nicht vergessen, dass die Belichtungszeiten in den Kinderjahren der Fotografie, z.B. bei Daguerre so lang waren, das selbst bei Strassenszenen keine Menschen auf dem Foto zu sehen waren, weil die ja so lange gar nicht im Bild blieben!

Heute macht man sich dies manchmal bei Architekturfotos zu nutze, man nimmt einen extrem starken Graufilter, belichtet minutenlang, und schwupps! Sind alle Menschen vor oder in dem Gebäude fort...

In den Anfangsjahren mussten also die Fotografen mit ziemlich viel Bewegungsunschärfen leben, wenn sie versuchten, nicht-statische Szenerien abzulichten. Das aber brachte durchaus interessante Effekte hervor, und in diesem Fall beeinflusste dies auch die Malerei (mal anders herum, da doch die Fotografen sich so viel von der Malerei abgeguckt haben...): So um 1850 herum übernahmen Maler das Stilmittel der Bewegungsunschärfe oder der Bewegungsphasen (z.B. Max Liebermann: Sich aufbäumende Pferde, 1912 oder Giacomo Balla: Dynamismus eines Hundes oder Marcel Duchamp: Akt, eine Treppe hinabsteigend)

Schon Wilhelm Busch zeichnete „Speed Lines“, die später in der Comic-Zeichnung und dadurch natürlich in der Pop-Art Einzug hielten.


Nun wird die M9 (oder jede M, auch analog) von manchen gehässig nur als tauglich für statische Szenen oder Stilleben erklärt. Das hängt wohl mit dem Unvermögen solcher Menschen zusammen, sich vorzustellen, das man mit einer manuell zu fokussierenden Kamera etwas schnell bewegtes scharf bekommt...

Denn das gehört beim „Einfrieren“ ja auch dazu: Man muss das bewegte Objekt irgendwie im Fokus behalten. Aber mit einer Messsucherkamera ist das erstens Übungssache, zweitens muss man es pfiffig anstellen...

Der einfachste Fall zu fokussieren ist natürlich , wenn sich das Objekt parallel zum Fotografen bewegt, man braucht nur ein wenig nachzufokussieren, weil sich die Entfernung nur marginal ändert:

Blur

Leica M9 mit 50mm Summicron bei f/2.0  1/3sec  ISO 160


Der Ostwestfale sagt zu so etwas diplomatisch: „Wo‘s hinpasst...“

Die Muschelsucherin...

Leica M9 mit 50mm Summicron bei f/2.8  1/4000sec  ISO 160


Das ist übrigens mein Desktophintergrund, wirkt beruhigend...viel negativer Raum (was das ist, werde ich in einem kommenden Blog über Bildkomposition erklären)

Komplizierter wird die Sache, wenn sich das Objekt auf den Fotografen zu-oder wegbewegt: Man sollte meinen, da ist man dann mit Autofokussystemen besser dran, aber dann geht das auch wirklich nur mit High-End (DSLR-) Kameras, denn bei den meisten anderen ist der Autofokus zu lahm.


Nun werde ich nicht erzählen, dass das mit einer M9 sogar viel besser geht, das ist natürlich nicht der Fall, aber selbst meine Canon 5D war nicht in der Lage, eine vernünftige Fokusnachführung zu erzeugen. Der Workaround also auch bei (zu langsamen) Autofokuskameras ist, auf manuell zu gehen...

Aber dann kann man eine Messsucherkamera viel schneller und präziser scharfstellen, als eine Autofokuskamera, die für manuelles fokussieren eigentlich gar nicht konzipiert ist. die Objektive sind meist „fly by wire“ und reagieren träge, auch ist so was wie ein Schnittbild lange passée.


Ich stelle dann auf einen Punkt scharf und lasse das bewegte Objekt in meinen Fokus „hineinlaufen“, muss also im rechten Augenblick auslösen. Will man die Fehlerquote gering halten, wählt man eine kleine Blende, die grössere Tiefenschärfe lässt Raum für Irrtum. (Dabei fällt mir ein: Mit der Canon habe ich auch mit dem Autofokus auf einen Punkt an der Strecke gezielt und den dann „gelockt“ gehalten, das erspart das umstellen auf manuell).

Flucht vor der Flut, am Neujahrsabend auf Sylt

Leica M9 mit 35mm Summilux asph. bei f/1.4   1/750sec  ISO 160


Blende 1.4 ist schon für Fortgeschrittene, da muss man auf den Punkt genau auslösen...

Nun ist das mit dem „einfrieren“ alles gut und schön, setzt aber auch voraus, dass man genügend Licht hat, um kurze Belichtungszeiten zu realisieren.

Gerade bei Fotografie in Innenräumen oder Abends hat man oft nicht die Wahl: Dann muss man  sich mit Belichtungszeiten zufrieden geben, die „gerade so“ ausreichen. Nun ist eine gut plazierte Bewegungsunschärfe durchaus ein nettes Stilelement und trägt zur Veranschaulichung von „Bewegung“ im Bild bei.

Koreanischer Tanz

Leica M9 mit 75mm Apo-Summicron  bei f/2.0   1/60sec  ISO 160

Dabei kann in dem Bild so viel Bewegungsunschärfe sein wie der Fotograf für gut erachtet, solange der Betrachter sich noch an einigen „scharfen“ Bildelementen orientieren kann, sonst hält er das Bild wohl im allgemeinen schlicht und einfach für verwackelt...


In dem Beispiel vom „Koreanischen Tanz“ ist die Tänzerin in der Mitte im Fokus und steht auch still, so dass man sich daran orientieren kann.


Je nach Motiv kann das auch dezenter sein, hier im folgenden Bild „fliegen“ lediglich die Finger des Solo-Cellisten über die Saiten:

Neujahrskonzert

Leica M9 mit 35mm Summilux asph. bei f/1.4   1/30sec  ISO 400

Die Belichtungszeit muss man natürlich je nach Schnelligkeit der Bewegung des Motivs auswählen, um den Grenzbereich zu finden, wo Bewegungsunschärfe noch akzeptabel ist, ohne dass das ganze Bild total verwischt ist.

Weiterhin ist zu bedenken, dass meine Belichtungszeit um so länger sein darf, um so kürzer die Brennweite des Objektivs ist, denn die Bewegung eines Objektes im Bild entspricht ja physikalisch einer Winkelgeschwindigkeit, die wiederum im Verhältnis zum Bildwinkel steht, der bei kurzen Brennweiten immer größer wird.

Praktisches Beispiel: Bei einer solchen Begebenheit wie dem Neujahrskonzert komme ich bei dem 35mm Objektiv meist schon mit 1/30sec aus, bei gleichen Lichtbedingungen kann ich aber bei dem 50mm Objektiv nicht unter 1/60sec gehen.

Davon abgesehen, gibt es aus dem gleichen Grund auch die Faustregel für halbwegs scharfe Fotos aus der Hand: Belichtungszeit etwa reziproker Wert der Brennweite (auf Vollformat bezogen), also sollte man ein 90mm Objektiv wenigstens mit 1/90sec benutzen. Diese Regel bezieht sich aber nur auf statische Szenen, kommt Bewegung dazu, wird mit längerer Brennweite (kleiner Bildwinkel!) das Problem möglicher Bewegungsunschärfe immer größer.


Übrigens habe ich jetzt ein für allemal festgestellt (nämlich bei dem besagten Neujahrskonzert), dass es nur eine gute Art gibt, mit schwindendem Licht fertig zu werden:

Alles manuell einstellen! Denn wenn man die vorhandenen Automatiken zusammen einsetzt, sprich Auto-Iso und Belichtungsautomatik, wird die Logik der Kamera von jeder Lichtquelle sofort durcheinandergebracht und erzeugt im Wesentlichen unterbelichtete Fotos.

Aber selbst wenn ich die Belichtungszeit fest am Wahlrad einstelle (z.B. 1/125sec, weil ich vielleicht auf Nr. Sicher gehen will), würde bei eingeschaltetem Auto-Iso die Iso -Zahl sofort in den Keller sinken, sobald eine Lichtquelle zufällig im Bild ist. Das Ergebnis wäre wiederum ein unterbelichtetes Bild.

Nein, bei solchen Lichtverhältnissen mit einigen hellen Lichtquellen und wenig dazwischen sollte man sich durch ein paar Probeaufnahmen entscheiden, wieviel Licht so im Durchschnitt da ist und sich für eine Iso-Zahl festlegen, die Belichtungszeit kann man dann je nach Objektiv auch erst mal fest einstellen. Habe ich dann z.B. Iso 800 und 1/60sec beim 35er Summilux fest eingestellt, kann ruhig die Lichtquelle im Bild „ausbrennen“, aber das Motiv ist richtig belichtet. Da kommt wieder das Histogramm ins Spiel: Es zeigt mir schon bei der Bildrückschau, wohin ich korrigieren muss.

So kann man ja variieren, der Saal ist vielleicht nicht überall gleich ausgeleuchtet, vielleicht geht‘s ja auch mit Iso 400 u.s.w.

Bei absolut gleichmässiger Beleuchtung funktioniert auch die Automatik (die Belichtungsautomatik habe ich bei Tage z.B. fast immer an, ich kompensiere immer durch die Belichtungskorrektur!), aber sobald viele hell/dunkle Zonen im Bild sind, ist das ein Lottospiel...

Karussell

Leica M9 mit 35mm Summilux asph. bei f/2.0   1/30sec  ISO 320

Bewegung ist ja relativ, so kann das Objekt (Motiv) stillstehen, aber der Fotograf bewegt sich, z.B. ein Landschaftsbild aus dem fahrenden Zug, die Bäume im Vordergrund „fliegen“ vorbei. Oder ein Foto im fahrenden Wagen (der Fotograf sollte möglichst nicht selber fahren!): Personen im Fond werden porträtiert, der gesamte Aussenbereich wird von der Geschwindigkeit verwischt.



Jetzt noch ein Sonderfall: Das Stilmittel des „Mitziehens“:

Neulich, beim Rodeln

Leica M9 mit 35mm Summilux asph. bei f/13.0   1/30sec  ISO 160

Technik: Je nach Geschwindigkeit des Motivs Belichtungszeit fest einstellen, meist ist 1/30 oder 1/60sec in Ordnung. Entfernung fest einstellen (natürlich auf den Punkt, wo man das Motiv erwartet). Aber: Das funktioniert nur dann hundertprozentig, wenn man das Motiv genau auf seiner eigenen Höhe (der Segler würde sagen: Querab) hat. Warum? Tja, da hab ich mal was vorbereitet...(jetzt kommt die Sache mit Galileo und Konsorten ins Spiel):

Sagen wir mal, das Motiv bewegt sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf mich zu, aber an einen Punkt nahe an mir vorbei.


Ich beginne die Verfolgung, wenn es noch weit weg ist (gestrichelte Linien): Ich muss nur wenig schwenken, die Winkelgeschwindigkeit des Schwenks ist klein.


Je näher das Motiv kommt (blaulila Linie), um so stärker muss ich nachverfolgen (eigentlich findet eine kontinuierliche Winkelbeschleunigung statt), in dem Moment der blaulila Linie ist die Winkelgeschwindigkeit schon grösser.


Wenn sich das Motiv genau auf gleicher Höhe („querab“) befindet, sind die Winkelgschwindigkeit und die Motivgeschwindigkeit gleich geworden, nur hier kann ich das Motiv wirklich scharf abbilden, während der Hintergrund, wie gewünscht, verwischt. Genau dann auszulösen, ist Übungssache.


Wenn ich auslöse, wenn das Motiv noch ein Stück weit weg ist, kommt es auf mich zu und unterliegt bei der lang eingestellten Belichtungszeit einer erheblichen Bewegungsunschärfe, die ich ja durch das Mitziehen dort nicht kompensieren kann. Dabei spielt auch keine Rolle, ob ich den Fokus manuell einstelle oder mit einem schnellen Autofokussystem arbeite, ich kann dann nur scharf abbilden, wenn ich wieder mit kurzer Belichtungszeit „einfriere“, aber der ganze Mitzieheffekt ist dann für die Katz...


Das Schlittenbild oben ist z.B. eine Idee zu früh gemacht, daher ist es nicht so superscharf, aber die Bildwirkung ist, denke ich, trotzdem da. Absolut auf den Punkt ist dagegen dieses Bild von der Sommerrodelbahn in Thale:

Sommerrodelbahn

Leica M9 mit 50mm Summilux asph. bei f/2.4   1/60sec  ISO 160

Schöner ist es, wenn sich das Motiv wie ein Planet auf einer Kreisbahn (hallo Galileo...) um den Fotografen herumbewegt, dann muss er nur einmal die Entfernung einstellen und kann verschiedene Bewegungsphasen nach belieben festhalten. Aber er muss ein einigermassen unanfälliges Gleichgewichtsorgan haben...

Praktisches Beispiel: Ein Pferd, auf dem Zirkel geritten:

Auf dem Zirkel

Leica M9 mit 50mm Summilux asph. bei f/1.4   1/60sec  ISO 250

Nach dieser Überdosis Technik schwirrt mir schon selber der Kopf...bis ich meine Gedanken zu diesem Beitrag geordnet hatte, sind einige Tage vergangen. Aber schliesslich basiert alles, was ich hier von mir gebe, auf meine eigenen Erfahrungen, nichts ist einfach irgendwo abgeschrieben.


Ich glaube sogar, dass jetzt mein Traktat über das „Mitziehen“ eine von wenigen genauen Analysen dieser Technik ist, die im Web existieren, der entspr. Wikipedia-Artikel ist eher dürftig.


Als einen der kommenden Blog-Beiträge habe ich mir schon vorgenommen, über Bildkomposition zu schreiben (zumindest einen ersten Teil), das kann natürlich episch werden. Alle, die meinen Blog verfolgen, bitte ich jetzt um etwas Geduld bis zum nächsten Beitrag, denn ich muss immer noch sehr viel anderen Verpflichtungen nachkommen, und da steht die Webseite leider nach...

Probe

Leica M9 mit 50mm Summilux asph. bei f/1.4   1/60sec  ISO 640


Nachtrag: Man kann Bewegung auch dadurch kompensieren, dass man sie im Scheitelpunkt darstellt, z.B. hier beim Tanz war es eine Vor-Rückwärtsbewegung. Einen kurzen Augenblick, im Umkehrpunkt, ist das Motiv ja still, dann auslösen. Man denke z.B. an ein Kind auf einer Schaukel: Einfach am höchsten Punkt ablichten.



Nachtrag II: Ich habe in diesem Beitrag alles unter dem Aspekt der „normalen“ Fotografie ohne weiteres spezielles Equipment betrachtet. Aber schon der richtige Einsatz eines Blitzes (und das funktioniert natürlich auch an der M9) kann Bewegung darstellen. Ich denke da an Bilder, die mit dem 2. Verschlussvorhang gemacht werden: Der Blitz löst dann ganz am Ende der Belichtungszeit aus, die dann naturgemäß länger ist als die normale Blitzsynchronisationszeit. Die Option „2. Verschlussvorhang“ lässt sich an jedem besseren Blitz wählen. Ich habe so etwas mit der 5D II gemacht, aber mit der M9 habe ich mir das blitzen ja abgewöhnt, im allgemeinen ist ein Blitz für die Bildwirkung eher negativ. Wollte ich das überhaupt, würde ich dann schon mit 2-3 Blitzen fern der Kamera im Raum verteilt arbeiten, aber das ist schon wieder viel zu aufwendig, um bei einem Event noch spontan reagieren zu können.

Dann gibt es noch Leute, die das „einfrieren“ von Bewegung auf die Spitze treiben: Z.B. Fotos von Kolibris im Flug unter Einsatz aufwendiger Blitztechnik und ultrakurzen Belichtungszeiten (1/10 000sec und kürzer!). So etwas wird z.B hier beschrieben. Andere widmen ihr Dasein, um das Auftreffen von Wassertropfen immer wieder neu in Szene zu setzen. Siehe hier: Ultra High-Speed Photography

Dann kann man noch Bewegungsphasen durch Einsatz von Stroboskoplampen darstellen oder (bei der X-Pro1 geht das) Mehrfachbelichtungen machen. Denkbar ist auch, eine Bewegungsabfolge konventionell mit Serienbild aufzunehmen (aber mit Stativ) und dann in Photoshop die Bewegungsphasen durch Überlagerung der Ebenen zu einem Bild zusammenzufassen.

Das ist aber alles nicht so sehr woran ich interessiert bin, finde aber, es gehört noch erwähnt.

Möglicherweise wird ein guter Freund, der Physiklehrer ist, mich für die Simplifizierung dieser Zusammenhänge entweder vierteilen oder (passender zum Thema Galileo) vom schiefen Turm von Pisa stossen, um die Fallgesetze zu studieren...

Hier optimal für‘s auslösen

Zum Abschluss noch ein Bild mit Bewegungsunschärfe, aber Atmosphäre: Blues-Konzert auf der Burg

Leica M9 mit 35mm Summilux asph. bei f/1.4   1/12sec  ISO 1250

Scharf genug, auch vergrößert, zeigt dieses Bild, dass man mit etwas Ruhe (und Glück) auch mit langen Belichtungszeiten aus der Hand fotografieren kann.